Die Existenz einer Sicherungsdatei beweist noch nicht, dass sich ein System wiederherstellen lässt. Eine Kopie kann unvollständig, beschädigt oder mit der aktuellen Anwendungsversion inkompatibel sein oder von Schlüsseln und Konfigurationen abhängen, die nie gesichert wurden.
Ein Restore-Test muss praktische Fragen beantworten: Wo entsteht eine saubere Umgebung, welche Daten und Secrets werden benötigt, wie lange dauert der Ablauf, wie wird die Integrität geprüft und wer entscheidet über die Rückkehr in den Betrieb?
Deshalb betrachte ich Backup als Bestandteil eines Recovery-Prozesses. Entscheidend ist nicht, dass Daten kopiert wurden, sondern dass ein funktionsfähiger Zustand innerhalb einer bekannten Zeit nach einer reproduzierbaren Prozedur wiederhergestellt werden kann.